AKTUELLE BEITRÄGE

Zahlen zur Sucht – und ihre Interpretation

Für einmal hat eine gute Nachricht für Schlagzeilen gesorgt. Die von Sucht Schweiz publizierten Zahlen zum Suchtmittelgenuss der Schweizer Jugendlichen zeigen – ausser bei Cannabis – einen klaren Abwärtstrend. Das nimmt die Politik aber nicht aus der Verantwortung. (SSF/im.) Ein­drück­lich ist zum Bei­spiel die Ent­wick­lung der Zah­len beim Al­ko­hol­kon­sum in den letz­ten vier Jah­ren. 10% der 15-jäh­ri­gen Jun­gen und 6% der gleich­alt­ri­gen Mäd­chen in der Schweiz trin­ken min­des­tens ein­mal pro Woche Al­ko­hol. Im 2010 waren es je­doch noch 27% bzw. 13%. Be­son­ders deut­lich ist hier der Rück­gang um fast zwei Drit­tel bei den 15-jäh­ri­gen Buben. Ein ähn­li­cher Ver­lauf zeigt sic

Kinder bekommen – Wunsch und Realität klaffen auseinander

Das Bundesamt für Statistik hat am Dienstag seine erste Erhebung zu Familien und Generationen nach 1994/95 präsentiert. Sie zeigt deutliche Veränderungen bezüglich Kinderwunsch, Kinderwunsch-Erfüllung und Generationenbeziehungen auf. (SSF/im.) Wenn sich alle Frau­en ihren Kin­der­wunsch er­fül­len könn­ten, hät­ten die Schwei­zer Fa­mi­li­en deut­lich mehr Kin­der. Das ist eines der Er­geb­nis­se der Er­he­bung zu Fa­mi­li­en und Ge­ne­ra­tio­nen des Bun­des. 94 % der Frau­en zwi­schen 20 und 30 in der Schweiz wün­schen sich Kin­der, meis­tens zwei oder mehr. Doch 20% der Frau­en blei­ben kin­der­los. Bei Frau­en mit hö­he­rer Aus­bil­dung (Aka­de­mi­ke­rin­nen) sind es sogar 30%, wie das St

Der Streit um die gerechte Entlastung führte zum Scheitern

Dass die Familieninitiative der CVP nur 25% Ja-Stimmen erreichen würde, hat kaum einer geahnt. Doch der Streit um die richtige Entlastung geht einmal mehr auf Kosten der Familie. Daraus könnten auch Lehren gezogen werden. (SSF/im.) Kin­der- und Fa­mi­li­en­zu­la­gen dür­fen in der Schweiz wei­ter­hin nicht vom steu­er­ba­ren Ein­kom­men ab­ge­zo­gen wer­den. 75% der Ab­stim­men­den vo­tier­ten ges­tern da­ge­gen. Viele, ins­be­son­de­re Väter und Müt­ter mit meh­re­ren Kin­dern, dürf­ten sich an­ge­sichts des Ab­stim­mungs­er­geb­nis­ses die Augen ge­rie­ben haben. Klar ist in­des­sen: Wenn alle di­rekt Be­trof­fe­nen an die Urne ge­gan­gen und der In­itia­ti­ve zu­ge­stimmt hät­ten, sähe da

Wie viel schulische Sexualaufklärung erträgt das Kind?

Ein Plädoyer der Autorin des Buches "Sexualerziehung? – Familiensache!" (SSF) Die In­itia­ti­ve „Schutz vor Se­xua­li­sie­rung in Kin­der­gar­ten und Pri­mar­schu­le“, die ge­gen­wär­tig im Na­tio­nal -und Stän­de­rat dis­ku­tiert wird, wirft hohe Wel­len. Wie viel schu­li­sche Se­xu­al­kun­de braucht, be­zie­hungs­wei­se er­trägt ein Kind, ohne Scha­den zu neh­men? Muss (darf?) kind­li­che Se­xua­li­tät über­haupt ge­för­dert und „ge­schult“ wer­den? Oder soll­ten Er­wach­se­ne sich re­spekt­voll der Ein­mi­schung in die­ses sehr per­sön­li­che Ge­sche­hen ent­hal­ten? Ist ein flä­chen­de­cken­der Un­ter­richt, der The­men wie Mas­tur­ba­ti­on oder Ge­schlechts­ver­kehr be­reits im Kin­der­

Lehrplan 21 – gescheitertes Reformwerk oder Basis einer globalisierten Schule?

Wird aus dem Lehrplan 21 ein Lehrplan 5? Werden ihn schliesslich nur fünf Kantone einführen, wie es die Basler Ständerätin Anita Fetz befürchtet? Diese Frage stellt sich angesichts des grossen Widerstandes gegen das Reformwerk. Worauf gründet die grosse Aufregung? (SSF/im.) Die Ma­cher des Lehr­plans haben mitt­ler­wei­le nicht nur El­tern und Kir­chen­ver­tre­ter gegen sich auf­ge­bracht, son­dern auch Po­li­ti­ker, Bil­dungs­ex­per­ten und viele Lehr­kräf­te. Allzu blau­äu­gig in­te­grier­ten sie tren­di­ge ideo­lo­gi­sche und bil­dungs­wis­sen­schaft­li­che Trends in das Re­form­werk. Bei­spie­le sind pro­gres­si­ve Ideen zur Se­xu­al­er­zie­hung, ver­bun­den mit Gen­de­ris­mus sowie die

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