AKTUELLE BEITRÄGE

Überforderter Gesetzgeber – Revision des Familienrechts als permanentes Flickwerk?

SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr hat den Bundesrat mit einem Postulat beauftragt, das Familienrecht zu revidieren und den modernen Verhältnissen und Erwartungen anzupassen. Seitdem überbieten sich Parlamentarier mit Ideen, was zu tun sei. Auch der Bundesrat hat sich der Aufgabe angenommen. Wie geht es nun weiter? Die Schwei­ze­ri­sche Aka­de­mie der Geis­tes und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (SGAW) hat am 23. Juni in Bern eine Aus­le­ge­ord­nung er­stellt und Vor­schlä­ge und Ideen prä­sen­tiert. Ein in­ter­dis­zi­pli­när zu­sam­men­ge­setz­tes Panel hat die Pro­ble­me und Her­aus­for­de­run­gen be­schrie­ben. Der Wunsch nach frei­er Liebe und Le­bens­ge­mein­schaf­ten ohne recht­li­che Ver­pfl

Stabsübergabe bei Pro Familie

Sie hat während Jahrzenten die Familienpolitik in der Schweiz mitgeprägt: Lucrezia Meier Schatz. Sowohl als Generalsekretärin von Pro Familia wie als Nationalrätin der CVP. Nun hat sie per 1. Dezember 2015 ihren Rücktritt bei Pro Familia bekanntgegeben und wird im Herbst auch nicht mehr für den Nationalrat antreten. Lu­cre­zia Mei­er-Schatz ist die do­mi­nie­ren­de Ge­stalt in der Schwei­zer Fa­mi­li­en­po­li­tik Auf Ende Jahr gibt sie so­wohl die Lei­tung des Dach­ver­ban­des der Fa­mi­li­en (Pro Fa­mi­lia Schweiz) wie auch ihr Na­tio­nal­rats­man­dat auf. Man wird sich an ihre Ab­senz ge­wöh­nen müs­sen, denn sie war es, die in Bern zu­sam­men mit SP-Na­tio­nal­rä­tin Jac­que­line Fehr den

Die wichtige Rolle der Väter

Die Väter sind nicht nur wichtig, wenn es um die Bewältigung der Familienarbeit geht, sondern sie spielen eine wichtige Rolle bei der psychischen Entwicklung der Kinder. Darauf wies die Psychoanalytikerin Inge Seiffge-Krenke an der Universität Fribourg hin. Väter spie­len bei der Emo­ti­ons­re­ge­lung und bei der Au­to­no­mie­ent­wick­lung der Kin­der eine be­son­ders wich­ti­ge Rolle, die nicht ein­fach durch die Müt­ter über­nom­men wer­den kann. Die Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin, die als Pro­fes­so­rin an Uni­ver­si­tä­ten in Ber­lin und Lima lehrt, er­läu­ter­te dies an einer Ta­gung „Fa­mi­lie und Di­ver­si­tät“ an der Uni­ver­si­tät Fri­bourg am 19. Juni. Väter trü­gen auch zur Ge­schlechts

Im Sandwich (un)begrenzter Möglichkeiten

Familien haben heute viele zusätzliche Optionen, wie sie ihr Zusammenleben gestalten. Aber es gibt neben neuen Freiräumen auch neue Einschränkungen. Ehe und Kinder behalten den hohen Stellenwert und Väter sind präsenter bei der Erziehung. Der Soziologe Fançois Höpflinger sprach dazu am 19. Juni 2015 an der Uni Fribourg. Ver­än­dert haben sich die zen­tra­len Werte der Fa­mi­li­en. Liebe, Nähe und Für­sor­ge ste­hen ge­mäss Um­fra­gen ganz oben auf der Wer­te­ska­la des fa­mi­lia­len Glücks. Die Dau­er­haf­tig­keit der fa­mi­liä­ren Be­zie­hun­gen ist da­ge­gen in der von François Höpf­lin­ger er­wähn­ten Stu­die kein Thema, wenn es um Glück geht. Die Be­zie­hungs­qua­li­tät stehe vor der Rec

Repräsentative Meinungsumfrage: Treue ist gefragt

Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hält Treue in Partnerschaft und Sexualität für einen hohen Wert. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), dem Dachverband von Gemeinden und Leitenden in Landes- und Freikirchen in der Deutschschweiz. 71 Pro­zent der Schwei­zer Be­völ­ke­rung be­wer­ten so­wohl die Part­ner­schaft auf Leb­zei­ten als auch die se­xu­el­le Treue als wich­tig. Eine eben­so deut­li­che Mehr­heit (72 Pro­zent) hält es auch für mög­lich, mit der Part­ne­rin oder dem Part­ner ein Leben lang zu­sam­men zu sein. Zudem be­kun­den 64 Pro­zent der Be­frag­ten, dass sie auch die dau­er­haf­te se­xu­el­le Treue für mög­lich hal­ten.

Beginnt die Überwachungsgesellschaft bald in der Familie?

Das Bedürfnis von Eltern, ihre Kinder zu behüten ist gross. Behüten bedeutet aber auch überwachen. Je mehr die Eltern in der Spannung Familie und Beruf leben, desto stärker auch das Bedürfnis nach Helfern beim Überwachen und der Kontrolle des Nachwuchses. Google und andere Anbieter sind jetzt zur Stelle. (SSF/im.) Po­li­tik und Ge­sell­schaft neh­men die El­tern in Pflicht, wenn es zum Bei­spiel um den Me­di­en­kon­sum von Teen­agern geht. Weil die In­hal­te im Netz nicht kon­trol­liert wer­den kön­nen bzw. in einer frei­en Ge­sell­schaft nicht zen­su­riert wer­den sol­len, wird El­tern ge­ra­ten, mit ihren Kin­dern lau­fend im Ge­spräch zu sein, was ihren Me­di­en­kon­sum be­trifft. Doch da

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