AKTUELLE BEITRÄGE

Das dritte Lebensalter – das unterschätzte Potenzial

Medien und Politik fokussieren auf das vierte Lebensalter, das für die Gesellschaft finanzielle und pflegerische Herausforderungen bringt. Doch das Potenzial, die Ressourcen und die Einsatzbereitschaft der Leute im dritten Lebensalter wird unterschätzt, wenn nicht gar ignoriert. (SSF/im.) Dies bestätigte eine Podiumsdiskussion in Anschluss an die Konferenz „Beziehungen im späteren Leben – Herausforderungen und Möglichkeiten“ am 29. Juni an der Universität Bern. Sie fragte vorerst nach Ursachen für die verbreitete Einsamkeit alter Menschen. Diese sei vor allem eine Frage der Befindlichkeit und der subjektiven Einschätzung, betonte die Berner Psychologieprofessorin Pasqualina Perrig-Chiello,

Zukunft der Familien – drei Herausforderungen an die Gesellschaft

„Das klassische Familienmodell hat zurzeit keine Zukunft.“ So drastisch sagt es der Soziologe und Familienforscher Hans Bertram, emeritierter Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Er sieht daher die Gesellschaft vor eine dreifache Herausforderung gestellt. Insbesondere auch die Wirtschaft, die auf eine noch stärkere Integration der Frauen in die Arbeitswelt drängt. (SSF/im.) Die Fa­mi­lie als Ge­mein­schaft von „Vater, Mut­ter und Kind(er)“ gibt es seit dem 19. Jahr­hun­dert. Bis in die zwei­te Hälf­te des 20. Jahr­hun­dert galt eine klas­si­sche Ar­beits­tei­lung. Der Vater ver­dien­te das Ein­kom­men, die Mut­ter be­sorg­te den Haus­halt und die Er­zie­hung und er­brach­te damit

Können gesellschaftliche Wertvorstellungen politisch verordnet werden?

Das EU-Parlament trifft auf zunehmenden Widerstand zentraleuropäischer Staaten gegen eine ideologische Bevormundung durch die Europäische Gemeinschaft. Widerstand gegen die Durchsetzung neuer Gender-Modelle kommt aber auch von Bürgerinitiativen und aus der Naturwissenschaft. Der un­ga­ri­sche Par­la­ments­prä­si­dent Lasz­lo Köver sagte es kürz­lich dras­tisch: „Wir wol­len nicht, dass Un­garn einen Land wird, in dem fe­mi­ni­sier­te Män­ner die Frau­en nach­ma­chen, und Frau­en ihre Kin­der und Fa­mi­lie als Hin­der­nis­se der Selbst­ver­wirk­li­chung fürch­ten. Wir leh­nen das ab, weil es zu einer Ge­sell­schaft ohne Zu­kunft führt.“ Köver re­agier­te damit auf die Ver­su­che „Gen­der Main

Dyadisches Coping in Partnerschaften

Das Psychologische Institut der Universität Zürich hat drei Studien zum Thema „dyadic coping“ veröffentlicht. Sie eröffnen neue Aspekte für das Gelingen von Paarbeziehungen auch unter Stress. Wir sprachen darüber mit Lorena Leuchtmann, Forschungsassistentin und Doktorandin am Lehrstuhl Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien bei Prof. Guy Bodenmann. Eine Zu­sam­men­fas­sung: Das Psy­cho­lo­gi­sche In­sti­tut der Uni­ver­si­tät Zü­rich hat unter der Lei­tung von Prof Guy Bo­den­mann drei Stu­di­en zum Thema „dya­dic co­ping“ ver­öf­fent­licht. Sie er­öff­nen neue As­pek­te für das Ge­lin­gen von Paar­be­zie­hun­gen auch unter Stress. Der Be­griff dya­di­sch

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