Baselbieter Firma setzt ein Zeichen

Weita AG übergibt Spendenscheck für Familien in Not


Einen besonders grossen Scheck bekam die Schweizerische Stiftung für die Familie in diesen Tagen überreicht. Die stolze Summe von 10´000 Franken wurde der Stiftung zugunsten des Projekts «Hilfe für Familien in Not» gewidmet.


Ihrem Motto «weiter denken, nachhaltig handeln» machte die Weita AG mit Sitz in Aesch BL damit alle Ehre. Für das Unternehmen, das Verbrauchsgüter, Schulungen und Fachexpertise für den Bereich Medical, Industrie, Reinigung & Retail anbietet, ist Nachhaltigkeit ein täglich gelebter Wert. Das bedeutet, «dass wir für alle unternehmerischen Herausforderungen nicht nur ökonomische Lösungen suchen, sondern immer auch nachhaltige und soziale», so Alain Amhof, Direktor Marketing & Sales, der den grosszügigen Spendenscheck an Stiftungsmanager Andreas Link im adventlich geschmückten Basel überreichte.


Dass Familien immer noch unter den Folgen der Pandemie leiden, machte Link dabei im Rahmen des Pressetermins deutlich. «Viele Familien haben sich in den letzten Monaten leider verschuldet, da sie dachten, das Ganze gehe schon bald wieder vorbei», so Link. Die zum Teil monatelange Kurzarbeit hat aber in vielen Familien deutliche Spuren hinterlassen. «Die Spende soll deshalb zu hundert Prozent direkt an betroffene Familien gehen», wie der CEO der Weita AG, Philipp Hauser, betont – wie zum Beispiel Familie S. aus Basel. Der Vater konnte seine kleine Massagepraxis durch die Lockdowns nicht mehr halten, es rentierte einfach nicht mehr. Die staatlichen Hilfen waren viel zu knapp, und als er wieder öffnen durfte, war der Kundenstamm stark reduziert. Sein wenig Erspartes ging für die restlichen betrieblichen Verbindlichkeiten wie Mieten drauf. Für die Familie blieb nichts, ausser monatelanger Arbeitslosigkeit für den Vater – bei gleichzeitiger Kurzarbeit der Mutter.


Solche Familien befinden sich nicht nur in wirtschaftlichen Ausnahmesituationen, sondern auch in einer psychisch vulnerablen Phase. «Viele Familie haben begleitende psychologische Therapien» erklärt Andreas Link, der stellvertretend für den Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung für die Familie der gesamten Belegschaft der Weita AG seinen Dank zum Ausdruck brachte. Er hofft, dass noch weitere Firmen diesem guten Beispiel folgen, denn gerade in der Vorweihnachtszeit nehmen die Gesuche an die Stiftung nochmals merklich zu.


Scheckübergabe im Innenhof des Basler Rathauses

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