Familien helfen statt Weihnachtskarten für Kunden

Dass die Covid-19 Pandemie auch in besonderer Weise Kreativität fördern kann, zeigt das Beispiel der Beratungsboutique «da professionals ag» aus Zürich. Anstatt lange zu überlegen, welche Kundinnen und Kunden die obligatorische Weihnachtskarte erhalten und vor allem, welches Motiv für das 2020 passend sein könnte, entschied sie sich aufgrund der ausserordentlichen Lage für etwas völlig anderes. «Uns war sehr rasch klar, dass wir dieses Jahr statt der üblichen Karten einer Familie im Grossraum Zürich helfen möchten, welche besonders stark von den Folgen der Pandemie getroffen wurde», so Sabine Biland-Weckherlin, Partnerin.

Die«da professionals ag»unterstützt unternehmerisch geprägte Firmen bei der Suche von Führungskräften, Fachspezialisten und Executive Assistants und hat sich bewusst entschieden, klein und persönlich zu sein.

Andreas Link, operativer Leiter der Stiftung, freut sich über diese kreative Spende besonders, «denn die Not ist aktuell extrem gross. Viele Familien, welche es trotz geringem Einkommen bisher immer alleine geschafft hatten, rutschen aktuell durch Kurzarbeit oder Jobverlust in eine Notlage». Die Schweizerische Stiftung für die Familie bedankt sich für das Engagement und hofft, dass es noch viele Nachahmer findet. Jeder einzelne Franken ist wichtig, um den Coronafonds wieder aufzufüllen, denn die Anzahl Gesuche ist stark steigend.



Bild: unsplash.com


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