Stabsübergabe bei Pro Familie

29.06.2015

Sie hat während Jahrzenten die Familienpolitik in der Schweiz mitgeprägt: Lucrezia Meier Schatz. Sowohl als Generalsekretärin von Pro Familia wie als Nationalrätin der CVP. Nun hat sie per 1. Dezember 2015 ihren Rücktritt bei Pro Familia bekanntgegeben und wird im Herbst auch nicht mehr für den Nationalrat antreten.

 

Lu­cre­zia Mei­er-Schatz ist die do­mi­nie­ren­de Ge­stalt in der Schwei­zer Fa­mi­li­en­po­li­tik Auf Ende Jahr gibt sie so­wohl die Lei­tung des Dach­ver­ban­des der Fa­mi­li­en (Pro Fa­mi­lia Schweiz) wie auch ihr Na­tio­nal­rats­man­dat auf. Man wird sich an ihre Ab­senz ge­wöh­nen müs­sen, denn sie war es, die in Bern zu­sam­men mit SP-Na­tio­nal­rä­tin Jac­que­line Fehr den Ton angab, wenn es um Fa­mi­li­en­vor­la­gen ging.  

 

Der Nach­fol­ger

Ihr Nach­fol­ger als Ge­ne­ral­se­kre­tär von Pro Fa­mi­lie wird Phil­ip­pe Gna­e­gi (53) sein. Er ist Prä­si­dent des Eid­ge­nös­si­schen Hoch­schul­in­sti­tuts für Be­rufs­bil­dung (EHBS und lehrt an der Uni­ver­si­tät Fri­bourg im Be­reich der Tran­si­tio­nen und der In­te­gra­ti­on der Bil­dungs­po­li­tik Gna­e­gi hat in So­zi­al­ver­si­che­rungs­recht pro­mo­viert hat und un­ter­rich­te­te wäh­rend 9 Jah­ren an einem Gym­na­si­um von Neu­en­burg und do­zier­te wäh­rend 13 Jah­ren So­zi­al­ver­si­che­rungs­recht an der Uni­ver­si­tät Fri­bourg. 2009 wurde er in den Re­gie­rungs­rat des Kan­tons Neu­en­burg ge­wählt.  

 

In die Fa­mi­li­en in­ves­tie­ren

Gna­e­gi will sich für bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen für die Fa­mi­li­en ein­set­zen, um ei­ner­seits die Fa­mi­li­en­ar­mut ab­zu­bau­en und an­de­rer­seits die Ge­stal­tung des All­tags der El­tern zu er­leich­tern.  Nach sei­ner Über­zeu­gung darf die Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Beruf nicht nur in den Leit­bil­dern der Un­ter­neh­men ste­hen, son­dern muss ge­leb­te Un­ter­neh­mens­kul­tur wer­den. Wich­tig ist ihm auch der Zu­sam­men­halt der Ge­ne­ra­tio­nen. Er gibt dazu zu Pro­to­koll: „Fa­mi­li­en­po­li­tik ist eine In­ves­ti­ti­on in die Zu­kunft. Es braucht eine neue und zu­kunfts­ge­rich­te­te Form der In­ter­es­sen­ver­tre­tung, um die brei­te Be­völ­ke­rung vom Mehr­wert einer In­ves­ti­ti­on in die Fa­mi­li­en zu über­zeu­gen.“

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